Postbus-Frühling im April 2015 Postbus-Frühling im April 2015 (Foto: Volkhard Stern)


Mit der Kraftpost ....

Von Norden bis Süden waren die sonnengelben Busse der Deutschen Bundespost in ganz Deutschland unterwegs. Zu allen Jahreszeiten bot die Kraftpost sichere und pünktliche Verbindungen - von 1905 bis 1985.

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Neuerscheinung Winter 2019/2020:

Volkhard Stern
Büssing-Busse bei Bahn und Post
112 Seiten, davon 32 in Farbe, mit ca. 160 Abbildungen
Erscheint im Winter 2019/2020 im EK-Verlag-Freiburg (www.ekshop.de)
Preis 24,80 Euro

Bahn und Post waren auf dem Omnibussektor die größten Einzelkunden der legendären Nutzfahrzeugmarke Büssing. Während die Reichspost bereits vor dem Zweiten Weltkrieg eine beachtliche Büssing-Flotte besaß und diese ab 1949 mit den neuen Trambussen und später mit richtungsweisenden Neukonstruktionen deutlich ausweitete, konnte die Reichsbahn vor 1939 nur wenige Wagen mit der berühmten „Spinne“ an der Front in Dienst stellen.

Erst die junge Bundesbahn beschaffte in den fünfziger und sechziger Jahren große Stückzahlen aus den Braunschweiger Werkshallen. Die gelben Post- und die roten Bahnbusse wurden noch bis zum Ende der eigenständigen Busproduktion von Büssing in den Jahren 1971/72 in einer breiten Typenvielfalt geliefert. Atmosphärisch dichte Einsatzfotos der „Büssing-Löwen“ bei den beiden Staatsunternehmen prägen das neue EK-Buch.

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Neuerscheinung 2018:

Volkhard Stern
Mit dem Postbus durch Deutschland
Gelbe Mobilität seit 1905
128 Seiten, 32 davon in Farbe, mit ca. 180 Abbildungen
300 x 210 mm
ISBN: 978-3-8446-6861-2
Erschienen im Sommer 2018 im EK-Verlag, Freiburg (www.ekshop.de)
Preis 35,00 Euro

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Seit 1640 beförderte die Post Fahrgäste in deutschen Landen,rund 200 Jahre vor der Eisenbahn. Mit ihren Pferdekutschen war die Post der erste große Verkehrsbetrieb in ganz Deutschland. Ab 1905 übernahmen motorisierte Pferdestärken den Transport von Personen und Postsachen, nunmehr als Nummer 2 nach der Reichs- und später Bundesbahn. Flächendeckend von Nord- und Ostsee bis zu den Alpen stellten die gelben Postbusse überall dort den Nahverkehr sicher, wo es keine Schienen gab. Auf der Landstraße blieb die Kraftpost größter Anbieter, mit teilweise über 400 Mio. Passagieren pro Jahr. Erst Mitte der sechziger Jahre schloss die DB mit ihren roten Bahnbussen auf.

1985 hatte der planmäßige Einsatz im Zeichen des Posthorns seine Schuldigkeit getan, nur einige Museums-Postbusse blieben aktiv. Von 2013 bis 2017 engagierte sich die Post erneut im Omnibusverkehr, diesmal mit den neuen Fernbusverbindungen quer durch die Bundesrepublik. Das neue EK-Buch macht einen reich bebilderten Gang durch die Geschichte des Postreise-dienstes und seiner Fahrzeuge. Gleichzeitig ergibt sich ein faszinierender Blick auf das öffentliche Verkehrsgeschehen und das Bild unserer Transportwege, Städte, Dörfer und Land-schaften über mehr als 100 Jahre hinweg

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: April 2019

 

 

Herzlich willkommen bei Kraftpost.de!

Hier erfahren Sie Aktuelles und Wissenswertes zum Thema Kraftpost. Der Postreisedienst war Deutschlands erstes und ältestes, anfangs das einzige und lange Zeit das größte Unternehmen zur Personenbeförderung auf der Straße. Gut 300 Jahre lang konnte man mit der Post verreisen oder in den Nachbarort gelangen. Ab 1905 löste die Kraftpost die traditionsreichen Postkutschen ab. Noch bis 1985 beförderten die gelben Postomnibusse Personen und Postsachen im Überlandverkehr.